
Er kommt aus Asien und gilt dort als Delikatesse. Gleichzeitig soll er einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben: schwarzer Knoblauch. Doch er ist nichts für Ungeduldige.
«Schwarzer Knoblauch steht für eine Küche, die sich Zeit nimmt, die neugierig bleibt und Wert auf Veredelung legt statt auf schnelle Lösungen», erklärt Janic Mühlemann, Culinary Head Chef im Giardino Restaurant & Bar. Er sieht zwar aus wie eine besondere Knoblauchsorte, ist aber eigentlich nur normaler Knoblauch, allerdings besonders gereift. Dazu braucht es Geduld und Präzision.
Zeit, Temperatur und Feuchtigkeit
Drei Wochen lang lässt das Küchenteam im Giardino Restaurant & Bar den Knoblauch bei 65–70 °C und hoher Luftfeuchtigkeit reifen. Am 21. Tag erreicht der Knoblauch seinen aromatischen Höhepunkt – dann ist die Balance aus süss, umami und weicher Textur am intensivsten.
60 schmackhafte Knollen
Etwa fünf Kilo Knoblauch veredeln sie so auf einen Schlag. Das sind rund 60 Knollen, die für eine Weile reichen. Der schwarze Knoblauch wird je nach Saison und Menü gezielt eingesetzt, um den Gerichten zusätzliche Tiefe und Eleganz zu geben. Es harmoniert ganz ausgezeichnet mit Fisch und Fleisch, vor allem in der Kombination mit Gegrilltem, Rauchigen.
Gesunder Genuss ohne Geruch
Dabei hat er einen milden Geschmack, nicht scharf und nicht zu streng. Auch den klassischen Knoblauchgeruch verbreitet er nicht. Das alles macht ihn ideal für Gäste, die normalen Knoblauch meiden. Dass er dazu noch als antioxidativ gilt und gut verträglich ist, macht schwarzen Knoblauch auf dem Teller noch attraktiver.
Wer probieren möchte, findet den schwarzen Knoblauch auf der Giardino Restaurant & Bar Winterkarte.


